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Unity 5 Spiel-Engine

Letzte Woche wurde die neueste Version, nämlich Nummer 5, der Unity Spiel-Engine offiziell veröffentlicht. Ausserdem wurde in der selben Woche das Lizenzierungsmodel der Unreal Engine 4 angepasst, so dass diese nun grundsätzlich von jedem verwendet werden kann (erst ab einem Umsatz von 3000 Dollar pro Quartal, muss man selber etwas bezahlen). Auch Valve hat die Veröffentlichung der „Source 2“-Engine angekündigt, welche voraussichtlich ebenfalls in einer freien Version verfügbar sein soll.

Unity gibt es schon länger gratis in einer Einsteiger-Version, mit der man aber schon sehr viel machen kann. Möchte man aber z.B. einen Asset Server verwenden (mit Versionsverwaltung) oder einen eigenen Splash-Screen vor dem Spiel präsentieren (und noch einige andere Features mehr, siehe Unity-Website), dann muss man die Pro-Lizenz erwerben, welche mit 75$ im Monat immer noch sehr bezahlbar ist. Für die Möglichkeit das Entwickelte Produkt auf iOS oder Android zu deployen, wird jedoch nochmals (je) 1500$ verlangt oder je 75$ zusätzlich pro Monat.

Aus Neugierde habe ich mich einige Stunden mit der Unity-Engine auseinander gesetzt und auch einige der Einsteiger-Tutorials bereits umgesetzt. Die Engine hat meiner Einschätzung nach eine gute Lernkurve, man erreicht schon nach kurzer Zeit erste Erfolgserlebnisse die einen anspornen sich tiefer mit den weiteren Möglichkeiten zu beschäftigen. Der Editor, mit welchem die Szenen, Animationen und Objekte bearbeitet werden können wirkt sehr aufgeräumt und kann intuitiv bedient werden – man fühlt sich schnell zu Hause. Für einen C#-Entwickler ist es zudem praktisch, dass als Script-Sprache C# (Mono via einer mitgelieferten MonoDevelop-Version) verwendet werden kann. Unreal 4 mit C++ hat mich da schon etwas abgeschreckt 🙂

Nach wenigen Stunden hatte ich bereits ein kleines, erstes Spiel fertig (nach Tutorial, Objekte/Texturen wurden als Asset bereitgestellt):

Wer selber mit Unity loslegen will, der sollte am besten mit den Tutorials auf der offiziellen Unity-Webseite beginnen:

Viel Spass!

Resultat aus Minecraft-Zeitverschwendung

Anbei die Ergebnisse aus meiner Minecraft-Zeitverschwendung.

Damit andere nun ihre Zeit sinnlos damit vertrödeln können :-), gibt es am Ende einen Download-Link zur Map „Creativia“.

Aber zuerst noch die Übersicht:

Übersicht

… und einige Screenshots:

Download: http://www.minecraftworldmap.com/worlds/AEAQ4#/

Minecraft

Vor einigen Monaten habe ich mir Minecraft gekauft, dass wohl schon seit einigen Jahren eigentlich verfügbar ist, aber immer irgendwie an mir vorbei gegangen ist.

Minecraft würde ich als eine Art Lego für Erwachsene.. oder jung gebliebene 😉 … bezeichnen. Die ganze Spielwelt, in den neueren Versionen praktisch unendlich gross, besteht aus kleinen Blöcken. Die Blöcke können aus verschiedenen Materialien bestehen, welche auch verschiedene Eigenschaften haben (fest, Wasser, Lava, Schienen, Stromkabel etc.). Im Prinzip haben alle Blöcke die gleiche Dimension, was  in etwa 1 Meter auf 1 Meter entspricht. Einige Spezialblöcke haben aber nur die Hälfte dieser grösse, eine Treppenform oder sind noch spezieller (z.B. Lampen, Schienen, Bilder, Schalter), haben aber auch dann immer im Standardblock (1m*1m) platz. Dadruch ergibt sich eine sehr spezielle Welt mit einer gewissen Lego-ästhetik.

Ein eigentliches Spielziel gibt es nicht wirklich. Es gibt einen Survival Modus, bei dem man eine Lebensenergie hat und Nahrung besorgen muss, da man ansonsten stribt. Man hat jedoch unendlich viele Leben und respawnt am ersten Spawn-Point im Spiel oder einem selber platzierten Bett. In der Nacht (es gibt einen Tag-/Nachtrythmus) und an dunklen Orten spawnen Monster, Mobs genannt, welche die eigene Spielfigur angreifen. Dort gibt es als grösseres Ziel eine Art Endboss, aber danach kann man in der freien Welt weiterspielen wie zuvor. In einem anderen Modus, „Creative“-Mode genannt, existieren keine Mobs und man hat alle Materialen unbegrenzt bereits im Inventar zur verfügung. Interessant um grössere Bauprojekte zu bewerkstelligen, aber auf die Dauer vermutlich öde. Der Survival-Modus ist sicher abwechslungsreicher und auch im Multiplayer dann nach meinem Empfinden die beliebteste Variante.

Das ganze ist dann leider auch sehr süchtig machend, so habe ich bedauerlicherweise 🙂 schon Stunden damit verbracht diese Blöcke irgendwie sinnvoll zusammen zubauen, wie z.B. das nachfolgende Video illustriert:

Zum Glück gibt es scheinbar noch Leute mit extrem viel mehr Freizeit und Zeit für diese Spiel, wie nachfolgendes Video einer Kathedrale mit über 2’000’000 Blöcken zeigt:

Für Bastler ganz interessant sind die Möglichkeiten, welche einem das Material „Redstone“ bietet, eine Art Stromleiter und Energiequelle. Man kann damit komplexeste Schaltungen bauen mit verschiedensten Logiken. Nachfolgendes Video zeigt als Beispiel einen wissenschaftlichen Taschenrechner, welcher in Minecraft umgesetzt wurde:

Ich nehme trotzdem nicht an, dass Intel/AMD etc. nun auf Minecraft umsteigen werden, um ihre zukünftigen Prozessor-Architekturen zu designen. 😉

 

AntiMine – Java based MineSweeper clone

Java source codeA year ago or so I’ve developed a MineSweeper clone (please sue me) in school for our Java class. It took most of us over 50 hours, (25 were planned by the teacher), I think I had something over 60 hours.

Well at least I recived (like most others) a good mark for this shitload of work 🙂

In case you are interested because you have a similiar work @ school or you just want to play a nice game, I will offer a link for download. No licence included.. do whatever you want with it, just don’t post it anywhere else and say you’ve made it. In the Zip you will find the compiled classes and the Java source code.

Download: AntiMine

Beyond the Red Line

Yes, another Battlestar Galactica related post. But I must show you what I’ve recently discovered by accident.

I was a huge fan of Microsoft’s Freelancer Space Sim, Arcarde, Trade… whatever.. game. It had some really nice graphics, smooth gameplay, a good story and so on. But it was released 4 years ago. Some weeks ago, I thought I want to play something like that again, but with better graphics and maybe a better multiplayer part. On my search I came across some titles like „Dark Star One“ or „Spaceforce 2“ and some others. DSO had some good critics but also many that told they prefer to stick with the 3 year older Freelancer. „Spaceforce 2“ came out this June and a Demo was released at the beginning of this month. I tried it out. Most of the graphics were great, but for example the textures for the planets were really blurry, for a modern game I had expected much more. Also the cutscenes and the english audio was really terrible, I felt like I was seeing a freeware game from 1997.

And then… suddenly during this week (I wasn’t looking any longer after this stuff) I accidently came across „Beyond the Red Line“. I really can’t remember how I found it but it is the most promissing candidate right now. There was once a game called „Freespace“ and a succesor called „Freespace 2“. Later the game’s engine has been made open source and since then the Freespace community has enhanced it with many nice features to keep it on the level of modern games.

„Beyond the Red Line“ is not only a modification of that open source version, it is a stand alone game (you don’t need „Freespace“) and it is freeware. It is playing in the universe of the famous Battlestar Galactica series. So you can fly arround with the legendary Viper MkII and Viper MkVII, also the Raptors and Cylon Raiders are avaiable. Here are some screenshots:

Beyond the Red Line Beyond the Red Line

The developer released a first demo some weeks ago at the official site www.game-warden.com/bsg/ which is already very playable and makes a lot of fun (especially if you know the series). They plan to release a new demo soon. I think the screenshorts are not the newest as I’ve got a much better graphic on my pc.

Beyond the Red Line Beyond the Red Line

So what are you waiting for? Go to the official site and download the demo.