Timelapse: Wolken thumbnail

Timelapse Videos erstellen

Vor einigen Monaten habe ich mir unter anderem für das Experimentieren mit Timelapse-Aufnahmen den „programmierbaren“ Fernauslöser TC-80N3von Canon gekauft.

Leider habe ich mir lange nicht die Zeit genommen um Timelapse-Aufnahmen zu machen, jedoch hatte ich den Fernauslöser bereits einige Male für Langzeitaufnahmen (Bulb-Mode mit Einrastfunktion auf dem Fernauslöser) oder möglichst verwacklungsfreie Aufnahmen (kein Schütteln der Kamera durch das Drücken des Auslösers) benutzt.

Nun habe ich vor einigen Tagen auch mal einige Timelapse-Videos damit erstellt, respektive die dafür benötigten Fotos gemacht.

Tutorials im Internet bezüglich wie man solche Timelapse-Aufnahmen macht gibt es unzählige. Hier wäre ein ganz Gutes: http://www.enriquepacheco.com/10-tips-for-shooting-time-lapse

Im Prinzip gibt es Folgendes zu beachten:

  • Eine Kamera verwenden, an welcher man mit einem Auslöser in einem Intervall Bilder aufnehmen kann (oder die Option schon eingebaut ist)
  • Kamera/Speicherkarte muss schnell genug sein um die Bilder abspeichern zu können, ohne dass der Zwischenspeicher überläuft und die nächste Aufnahme verzögert würde
  • Alle Kameraeinstellungen möglichst auf „manuell“ (kein automatischer Weissabgleich, „M“-Modus mit fixer Blende und Shutter (oder Blendenpriorität, falls man sehr lange Aufnahmen macht mit grossem Kontrastumfang, wie z.B. Sonnenuntergänge), Fokus einstellen und dann auf „manuell“, etc.
  • Möglichst in RAW die Aufnahmen machen (höherer Farbumfang, mehr Nachbearbeitungsmöglichkeiten), JPEG ist aber auch möglich (spart zumindest viel Platz)
  • Stativ benutzen (oder natürlich ein Dolly für mehr Effekte) und eventuell befestigen (Sandsäcke bei starkem Wind)
  • Bildausschnitt wählen (keine Störenden Elemente im Bild/Vordergrund, keine zu starken Bewegungen, keine toten Stellen im Bild): es sollte immer etwas spannendes passieren und Bewegung im Bild sein
  • Bilder besser etwas zu dunkel aufnehmen als überbelichtet (da sonst die Bildinformationen in diesen Bereichen für immer verloren sind)
  • Grosse und schnelle Speicherkarte, da es eine Unmenge Bilder geben wird
  • Akku voll aufgeladen und idealerweise Ersatzakkus dabei
  • Probebilder machen um zuerest die Einstellungen zu überprüfen
  • Rückschaubild für Kamera-LCD deaktivieren um Akku zu sparen
  • Aufnahmezeitdauer berechnen (in der Regel möchte man 24, 25 oder 30 Bilder in der Sekunde im resultierenden Film. Wenn man einen Aufnahme-Intervall von 2 Sekunden hat und man am Ende einen 60 Sekündigen Film möchte  (mit 24 Bildern pro Sekunde) ergibt das folgende Anzahl benötigter Bilder (x):
    x = 60 * 24
    x = 1440
    1440 mal 2 Sekunden (Intverall) ergibt 48 Minuten (+ noch etwas Zeit dazu, da der Shutter ja auch noch etwas Zeit braucht bei jeder Aufnahme und man am Anfang und am Ende des Filmes immer etwas Puffer haben sollte)
  • Etwas mitnehmen um sich die Zeit zu vertreiben, während die Kamera die Aufnahmen macht

Der TC-80N3 hat einen Intervallometer (zweiter Modus: „INT.“), bei welchen man mit dem Wählrad auf der rechten Seite einfach den gewünschten Sekundenwert einstellen kann. Für Timelapse-Aufnahmen benötigt man die anderen Modi nicht unbedingt.

Hier einige meiner ersten Versuche… bei denen ich meine eigenen Tipps leider noch grösstenteils selber ignorierte… aber seht selbst:

Wolken über einem Feld, im Hintergrund die Alpen

Für meinen Geschmack noch zu langweilig/zu wenig speziell.

Wolkenformation am Abendhimmel bei Sonnenuntergang

Am Anfang überbelichtet – auch hier passiert eigentlich zu wenig.

Wolken


Gefällt mir schon gut. Hatte aber noch Sensorflecken auf dem Sensor, welche mir erst im Nachhinein aufgefallen sind 🙁 – ausserdem sind die Bewegungen stellenweise nicht flüssig (evtl. bräuchte es noch einen kürzeren Intervall und/oder eine etwas längere Verschlusszeit).

Zusammengefügt wurden alle diese Videos unter OSX mit dem Tool „Timelapse Assembler„. Das Programm hat sehr wenige Funktionen, aber erfüllt seinen Job perfekt. Unter Windows könnte man die Bilder mit Virtualdub zu einem Video konvertieren.

Texas Jailhouse Chili

Ein paar Kollegen und ich machen ab und zu ein Texas Jailhouse Chili, ein doch eher fleischlastiges und scharfes Gericht, dass aus Texas stammt und ursprünglich dort in Gefängnissen serviert sein soll. Die lieblichen Zutaten, sollten wohl die Gefangenen besänftigen? 😉

Wir verwenden dazu jeweils das folgende Rezept, welches wir auf Chefkoch.de gefunden haben (für 12 Portionen):

1500 g Rindfleisch, 2 cm Würfel
500 g Schweinefleisch, gehacktes
500 g Wurst (Chorizo), in Scheiben
4 Zwiebel(n), grob gehackt
3 Zehe/n Knoblauch, grob gehackt
6 Chilischote(n), mehr oder weniger, je nach Sorte
250 g Tomatenmark
500 g Tomate(n), Dose, gewürfelt
3 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 TL Estragon, gemahlen
1 EL Zucker
1 EL Salz
1 EL Pfeffer, schwarz, gemahlen
2 EL Oregano, gerebelt
3 EL Chilipulver
3 EL Petersilie, gehackt
1 EL Worcestershiresauce
1 EL Essig
150 g Schokolade, zartbitter
3 Dose/n Bier
4 Dose/n Bohnen, rot oder Pinto

Mit 12 Portionen hat man, wir kochen das zu dritt, gleich noch was für die nächsten Tage auf Vorrat gekocht. Ausserdem schmeckt es aufgekocht meiner Meinung nach besser als direkt nach dem Zubereiten. Etwas weniger scharf und geschmacklich intensiver.

Die Angaben bezüglich Bier und Bohnen sind etwas schwammig. Gemeint sind vermutlich kleine Dosen (3,3 dl) und idealerweise Schwarzbier. Bohnen je nach belieben, werden ja nicht mit dem Fleisch gemischt und dienen hauptsächlich dazu die Schärfe wieder auf ein vernünftiges Mass zu herunterzubringen. Wir haben letztes Mal 3 Habaneros (mit Kernen) anstelle der Chilis verwendet. Das gibt schon eine ordentliche Schärfe 🙂

Damit sich auch die nächsten 1000 Generation an unseren Küchen-Verwüstungs-Küsten Kochkünsten ergötzen können, habe ich das auf auf Video festgehalten:

Was ist Kunst?

Ja, was ist Kunst? Das haben sich schon viele im Leben gefragt. Liegt natürlich wie so vieles im Auge des Betrachters. Denoch gibt es sicherlich ein allgemein gültiges Empfinden, was generell als Kunst anerkannt wird. Zum Beispiel Gemälde, die meisten Fotografien, welche nicht nur Schnappschüsse (Point and Shoot) sind, Literatur (ausgenommen Sachliteratur) oder Musik. Kunst darf auch durchaus aus kommerziellen Interessen entstanden sein und ich bin mir sicher, dass dies, zumindest heutzutags, sogar der Normalfall ist.

Teilweise sind die Grenzen natürlich verschwommen. Ist jede Musik Kunst, ist jeder Film Kunst? Ist Musik, die man in 5 Minuten in „Garage Band“ zusammenklickt, ohne eigentliche Motivation und Lust an der Sache Kunst? Wohl kaum. Es ist ein dahingeklicktes gefrickel, dass jede Katze, welche zufälligerweise über eine Tastatur läuft, auch bewerkstelligen könnte. Das wäre dann zumindest Kunst, wenn es mit diesem Konzept so geplant wurde, ansonsten ist es Zufall.

Beim Theater scheiden sich ja auch häufig die Geister. Sind gewisse Vorführungen wirklich Kunst, hat der Autor nur einfach zu viele Drogen und Zeit zur verfügung oder dient ein Stück lediglich dazu, dass einige Schauspieler auch mal wieder etwas verdienen können, damit sie nicht verhungern müssen?

Ich muss zugeben, ich kenn den Kontext zu folgendem Theaterstück nicht, kann mir aber kaum vorstellen, dass dies eine vernünftige Person als Kunst betrachten kann. Vielleicht als lächerliche Kunst, die nichts mit einem schönen Gemälde oder einer stilvollen Architektur zu tun hat. Eines muss man diesem Stück aber sicher lassen, es ist sehr (unfreiwillig?) komisch.

Neue EP von „How to Destroy Angels“

Nachdem Trent Reznor Nine Inch Nails in den Hibernation-Mode gesetzt hatte, startete er ein neues Projekt namens „How to Destroy Angels„, zusammen mit seiner Ehefrau Mariqueen Maandig und Atticus Ross, einem weiteren Talent mit dem er schon früher oft zusammen gearbeitet hatte.

Mitte 2010 erschien das erste Album (Titel auch „How to Destroy Angels“), welches mir sehr gut gefiel und nun wird in Kürze das nächste Album, respektive EP (Extended Play) erscheinen.

Ein minimalistisches und ästhetisches Video zu einer ersten neuen Single „Keep it Together“ wurde bereits veröffentlicht und hört sich wiederum sehr gut an und macht Vorfreude auf das was noch kommen könnte:

How to destroy angels: Keep it together from How To Destroy Angels on Vimeo.

HTC One S „Home Screen Button“-Problem

Nach meinem anfänglich überschwänglichem Lob für das HTC One S hat sich mittlerweile eine Ernüchterung eingestellt.

Grundsätzlich finde ich das Handy immer noch top. Es ist technisch stark und auch optisch gefällt es mir. Leider gibt es ein Problem, welches das alles praktisch aushebelt und das Handy an sich unbrauchbar macht, zumindest zeitweise.

Seit ca. Mai habe ich auf dem Gerät ein Problem, welches im Internet meistens als „Home Screen Button Issue“ bekannt ist. Dieses Video verdeutlicht, was genau falsch läuft:

Ohne das Gerät auch nur zu anzufassen, wecheslt es zwischen dem Hauptbildschirm und dem Auswahlbildschirm für die verschiedenen Screens und dies in einer Endlosschleife. Ab und zu fängt es dann sogar noch an Screenshots zu machen (vermutlich, wenn man versucht mittels Knopfdruck den Loop zu verlassen). Meistens hilft es, das Gerät zu sperren und dann wieder nach einer Weile zu entsperren, aber manchmal kann man gar nichts machen und man bootet es am besten neu.

Ist sehr frustrierend, wenn man gerade versucht eine SMS zu schreiben oder ein Foto zu machen. Das kann durch das Problem ganz verhindert werden.

Im Internet gibt es dutzende von Webseiten und Foreneinträge von Benutzern, welche das selbe Problem haben und wie auch ich, haben sie von HTC noch keine Lösung erhalten und dies schon seit Monaten.

Mein Chat beim HTC-Support brachte nichts. Es wurde empfohlen das Gerät zurückzusetzen. Ich habe dies nicht gemacht, da ich meine Daten nicht verlieren wollte und ich aus den Beiträgen von anderen annehmen musste, dass dies nichts bringt, bezüglich dieses Problemes. Darauf angesprochen, dass ich nicht der einzige mit diesem Problem sei, kam nur grosses Achselzucken. Man wisse nichts davon.

Nach dem Chat konnte man eine Umfrage ausfüllen, die natürlich sehr negativ war, da der Supporter nicht auf meine Fragen einging und nur stur seine Checkliste durchgehen wollte.

Einige Tage später wurde ich von einem HTC-Kundendienstler angerufen, was ich dann wiederum sehr positiv fand. Er sagte mir, dass das Problem doch bekannt sei und ein neue Firmware demnächst ausgerollt werden würde, welche das Problem behebt.

Soweit so gut. Allerdings wurde ca. 3 Wochen später die Firmware ausgerollt und der Fehler besteht immer noch. Dies ist nun auch wieder bereits gute zwei Monate her und soweit ich erkennen kann tut sich seitens HTC nichts neues, ausser das man das Gerät einschicken soll. Was wiederum gemäss vielen Benutzern ihnen nichts gebracht hat. Wer weiss, vielleicht sollte ich dieses Abenteuer  wagen, aber ein umständlicher Ärger ist dies trotzdem, erst recht, wenn es zum Schluss  gar nichts bringen würde.