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Chili Ernte 2015

Letzten Mittwoch-Abend habe ich die Chili-Ernte, zumindest den ersten Teil davon, „eingefahren“.

Folgende fünf Sorten habe ich ca. im April/Mai als Stecklinge gepflanzt und zwar von jeder Sorte zwei Stück:

  • Breva
  • Cayenne
  • Habanero
  • Apache
  • Jalapena Samira Shiny

Lustigerweise hat jeweils immer nur ein Exemplar jeder Sorte brauchbare früchte getragen, das andere Exemplar hatte entweder gar keine, unreife oder sonstwie unbrauchbare Chilis – dies obwohl die Exemplare nur wenige Zentimeter nebeneinander standen und sonst die gleichen Bedingungen hatten, vielleicht lag’s am Konkurrenzdruck :-).

Jedenfalls habe ich die für mich brauchbaren gepflückt, gewaschen, aufgeschnitten und dann im Backofen bei ca. 70° Celsius getrocknet. Die einen Exemplare für ca. 3-4 Stunden, Jalapenas nochmals 4-5 Stunden länger, da diese sehr fleischig sind.

Einige davon konnte ich schon probieren und haben eine „angenehme“ Schärfe :-).

Hier die Bilder davon:

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Texas Jailhouse Chili

Ein paar Kollegen und ich machen ab und zu ein Texas Jailhouse Chili, ein doch eher fleischlastiges und scharfes Gericht, dass aus Texas stammt und ursprünglich dort in Gefängnissen serviert sein soll. Die lieblichen Zutaten, sollten wohl die Gefangenen besänftigen? 😉

Wir verwenden dazu jeweils das folgende Rezept, welches wir auf Chefkoch.de gefunden haben (für 12 Portionen):

1500 g Rindfleisch, 2 cm Würfel
500 g Schweinefleisch, gehacktes
500 g Wurst (Chorizo), in Scheiben
4 Zwiebel(n), grob gehackt
3 Zehe/n Knoblauch, grob gehackt
6 Chilischote(n), mehr oder weniger, je nach Sorte
250 g Tomatenmark
500 g Tomate(n), Dose, gewürfelt
3 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 TL Estragon, gemahlen
1 EL Zucker
1 EL Salz
1 EL Pfeffer, schwarz, gemahlen
2 EL Oregano, gerebelt
3 EL Chilipulver
3 EL Petersilie, gehackt
1 EL Worcestershiresauce
1 EL Essig
150 g Schokolade, zartbitter
3 Dose/n Bier
4 Dose/n Bohnen, rot oder Pinto

Mit 12 Portionen hat man, wir kochen das zu dritt, gleich noch was für die nächsten Tage auf Vorrat gekocht. Ausserdem schmeckt es aufgekocht meiner Meinung nach besser als direkt nach dem Zubereiten. Etwas weniger scharf und geschmacklich intensiver.

Die Angaben bezüglich Bier und Bohnen sind etwas schwammig. Gemeint sind vermutlich kleine Dosen (3,3 dl) und idealerweise Schwarzbier. Bohnen je nach belieben, werden ja nicht mit dem Fleisch gemischt und dienen hauptsächlich dazu die Schärfe wieder auf ein vernünftiges Mass zu herunterzubringen. Wir haben letztes Mal 3 Habaneros (mit Kernen) anstelle der Chilis verwendet. Das gibt schon eine ordentliche Schärfe 🙂

Damit sich auch die nächsten 1000 Generation an unseren Küchen-Verwüstungs-Küsten Kochkünsten ergötzen können, habe ich das auf auf Video festgehalten: